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Tuning und Auto lexikon von A bis Z

Fachbergriffe rund ums Auto und Tuning – einfach erklärt

Das Schrauber.TV Tuning-Lexikon. Von A wie Abgasanlage bis Z wie Zylinderkopfdichtung! Im Tuning-Lexikon könnt ihr auf einen Blick schnell Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Tuning und Autowelt nachlesen.

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Begriff

Definition

Ventildrehvorrichtung:

Damit die Ventilfedern bei schnelllaufenden Verbrennungsmotoren eine gleichmäßige Temperatur annehmen, sind Ventildrehvorrichtungen eingebaut.

Ventileinstellung:

Ventile befinden sich im Viertaktmotor im Zylinderkopf und regeln den Gaswechsel. Mit anderen Worten sie schließen/ öffnen den Brennraum zum Vergaser bzw. der Einspritzanlage oder zur Auspuffanlage. Sind diese Ventile nicht korrekt eingestellt so kann es zu einem starken klappern im Motor kommen. Um diese Einstellungen vorzunehmen benötigt man eine Fühlerlehre. Ein Werkzeug welches in älteren Beschreibungen auch manchmal als Spion bezeichnet wird. Zum Einstellen muss nun zuerst den Ventildeckel abschrauben. Dabei ist auf vorhandene Dichtungen Acht zu geben, wobei es Sinn macht sie in diesem Zug gleich mit auszutauschen.

Anschließend den Motor durchdrehen lassen und das Spiel der Ventile beobachten. In weniger als der Hälfte einer Nockenwellenumdrehung ist ein einzelnes Ventil in Bewegung. In der unbewegten Stellung, in der die Feder das Ventil in seinen Sitz drückt, wird das Spiel eingestellt. Dazu müssen die Blättchen einer Fühlerlehre einzeln zwischen Kipphebel und Ventil setzen. Wenn sich die Lehre saugend-schmatzend in den Spalt schieben lässt ist das richtige Maß gefunden. Dieses Maß sollte so bei 12 bis 16 Hundertstel liegen. Das entspricht etwa 0,12 – 0,16 mm. Auslassventile dürfen ruhig ein wenig mehr Spiel besitzen.

Ist das Spiel nun zu groß oder zu klein, muss man die Einstellschraube und die Kontermutter lösen und die Schraube minimal verstellen. Anschließend Kontermutter wieder fest anziehen. Dann das Spiel wie oben beschrieben noch einmal überprüfen. Wenn alles stimmt ist das Ventil richtig eingestellt.

Viertaktmotor:

Ein Viertaktmotor ist in einem Kraftfahrzeug ein bestimmter Verbrennungsmotor der insgesamt für Kreisprozess jeweils nur vier Takte gebraucht. Den Ablauf kann man sich in etwa so vorstellen, beim ersten Takt wird ein Gas oder Luft angesaugt, beim zweiten Takt wird das Volumen des Gases/der Luft verkleinert. Im dritten Takt kühlt sie das Gas ab und im vierten Takt wird das Gas dann ausgestoßen.

Visco-Kupplung:

Eine Visco-Kupplung wird im Antriebsstrang verwendet und leitet eine Drehbewegung über eine runde Scheibe, welche wiederum eine andere Scheibe antreibt. So kann man einen Drehzahlausgleich erreichen. Die Geschwindigkeitsdifferenz beeinflusst das Drehmoment, das von der Kupplung abhängig ist.

VTEC:

VTEC bedeutet ausgeschrieben Variable Valve Timing and Lift Electronic Control und dient der variablen Ventilsteuerung bei Motoren um ein höheres Drehmomentniveau, wie auch eine Maximalleistung des Motors zu erreichen.