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Tuning und Auto lexikon von A bis Z

Fachbergriffe rund ums Auto und Tuning – einfach erklärt

Das Schrauber.TV Tuning-Lexikon. Von A wie Abgasanlage bis Z wie Zylinderkopfdichtung! Im Tuning-Lexikon könnt ihr auf einen Blick schnell Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Tuning und Autowelt nachlesen.

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Begriff

Definition

Überrollbügel:

Bei einem Unfall mit einem Überschlag verhindert eine Überrollvorrichtung, dass das Dach zu sehr eingedrückt wird. So kann ein wichtiger Überlebensraum sichergestellt werden, der die Insassen schützen soll. Überrollbügel bestehen aus Metall und sind eine gitterartige Konstruktion, die in Cabrios eingebaut ist. Zudem gibt es sogenannte aktive Überrollbügel, die zuerst nicht sichtbar sind, aber im Falle eines Überschlags hervor kommen und so Sicherheit gewähren. Geschlossene Kraftfahrzeuge besitzen keinen Überrollbügel, haben aber eine verstärkte Karosserie im oberen Bereich.

Überschlagsystem:

Bei Cabriolets und Roadstern ist ein Sicherheitselement eingebaut, das bei Überschlägen ausgefahren wird. Das Überschlagsystem funktioniert elektronisch in alle Richtungen über einen Sensor, der die Bügel ausfahren lässt. Der Sensor reagiert auf Geschwindigkeit, Neigung, Ausfederung des Hinterrades oder auf Anheben des Fahrzeuges.

Übersetzung:

Übersetzung kann ich in der Technik auch als Transmission bezeichnet werden. Dabei wird eine Größe in eine andere umgewandelt. In der Kraftfahrzeugstechnik heißt das, dass man Größenangaben von Durchmesser, Antrieb, Drehzahl, Ganghöhe etc. umwandelt.

Übersteuern:

Wenn ein Kraftfahrzeug in einer Kurve übersteuert kann das Heck ausbrechen. Schuld daran können Stoßdämpfer, Federn oder Stabilisatoren sein. Übersteuern heißt, dass der Schräglaufwinkel der Hinterräder größer ist als der Schräglaufwinkel der Vorderräder.

Unterbodenbeleuchtung:

Eine mittlerweile weit verbreitete Form der des optischen Tunings ist die Unterbodenbeleuchtung. Auch hier gibt es hunderte unterschiedlicher Varianten. Einfache Flexstripes, die man sich unter dem Bodenblech befestigt oder hoch aufwendige Effektlichtschläuche, die von einem speziellen Bordcomputer gesteuert werden können. Hochwertige Unterboden-Kits können über 3 Millionen Farben erzeugen, verschiedene Farbverläufe kreieren und speichern. Beinahe alles ist in diesem Bereich möglich. Sei es die beliebte Fade In/Out-Funktion oder die etwas aufwendigeren Lauflichter. Mitunter kann man sämtliche Leuchtröhren auch mit einer Fernbedienung ansteuern. Meist werden für diese Lichtschläuche LED-Birnen genutzt. Diese haben eine lange Lebenszeit und einen geringen Stromverbrauch.

In Deutschland ist jedoch jegliche Form der Unterbodenbeleuchtung verboten. Schon mit dem Anbau der Lichtschläuche unter dem Auto macht man sich strafbar. Bei einem Unfall würde in einem solchen Fall keine Versicherung den Schaden bezahlen. Selbst wenn die Beleuchtung nicht an der Batterie angeschlossen ist und davon auszugehen ist das es nur zu Showzecken dient verhält man sich rechtswidrig.

Mögliche Folgen sind: · Erlöschen der Betriebserlaubnis (50€ und 3 Punkte) · Sicherstellung des Fahrzeugs zur Erstellung eines technischen Gutachtens (Gutachtenskosten) · Zwang zum Abbau der lichttechnischen Anlage durch Verwaltungsanordnung · Strafrechtliche Konsequenzen bei Unfall · Zivilrechtliche Folgen bei Unfall · Unzulässige lichttechnische Anlage am Fahrzeug (5 €)

Abschließend sollte man sagen, dass man in Deutschland besser die Finger davon lässt.

Unterbodenschutz:

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten den Unterboden seines Autos zu schützen. Generell sei gesagt das Unterbodenschutz nur bei neueren Wagen Sinn macht, da es bei älteren Fahrzeugen nach dem Auftragen der verschiedenen Rostschutzmittel darunter weiter rostet. Bei älteren Fahrzeugen müsste man zunächst den Unterboden auseinander nehmen, sandstrahlen, neu grundieren, spachteln, lackieren und anschließend den Rostschutz auftragen (sehr kostenintensiv). Bei neueren Fahrzeugen besteht das Problem noch nicht, da sich dort noch kein Rost ansetzen konnte. Für deren Unterbodenschutz nimmt man heutzutage Wachs, welches in heißem Zustand aufgetragen werden muss. Besonders wichtig: Nie den ganzen Unterboden versiegeln sondern nur Stellen an denen der Rost besonders gern angreift bspw. wo zwei Bleche miteinander verschweißt sind. Teer wird heute i.d.R. nicht mehr benutzt da dies über längere Zeit hinweg eher zu Problemen (Risse, Löcher, etc.) führt, als das es schützt. Auch von dem früher oft benutzten Gemisch aus Petroleum, Hydrauliköl und Graphitlösung ist in Hinsicht auf die Umwelt abzuraten. Um einen dauerhaften Unterbodenschutz zu gewährleisten muss man das Wachs mindestens alle zwei Jahre erneut auftragen lassen.

Unterbodenwachs:

Unterbodenwachs kommt dann in Gebrauch, wenn man das Kraftfahrzeug am Unterboden vor Umwelteinflüssen wie Schnee, Regen/Wasser, Steinschlag, Rost sichern möchte. Es wird verwendet, da Unterbodenwachs ein Erzeugnis auf Wachsbasis ist und nach der Trockenzeit einen Überzug ergibt, der flexibel und resistent zu gleich ist.