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Tuning und Auto lexikon von A bis Z

Fachbergriffe rund ums Auto und Tuning – einfach erklärt

Das Schrauber.TV Tuning-Lexikon. Von A wie Abgasanlage bis Z wie Zylinderkopfdichtung! Im Tuning-Lexikon könnt ihr auf einen Blick schnell Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Tuning und Autowelt nachlesen.

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Begriff

Definition

DE-Scheinwerfer:

DE-Scheinwerfer ermöglichen eine konstante Lichtverteilung. Sie halten Streulicht fern und sind variabel einsetzbar, weil die Austrittfläche des Lichtes sehr gering ist.

Deflektor:

Der Einbau eines Deflektorschildes in den Frontbereich der Karosserie bewirkt ein Abgleiten eines anderen Fahrzeugs bei einem Unfall. Durch diese Technik wird ein verhaken der Autos vermieden.

Differentialgetriebe:

Damit bei Kurven der Abstand zwischen den Rädern nicht zu hoch wird, ein Krümmungsradius oder eine enge Spurweite entsteht, wird ein Differentialgetriebe eingesetzt. Es wird zwischen den Rädern in der Karosserie eingebaut.

Differentialsperre:

Wenn einzelne Räder bei Glätte etc. ausbrechen oder durchdrehen, während die Anderen still stehen, so kann eine Differentialsperre dafür sorgen, das man trotzdem voran kommt und eine starre Verbindung zwischen den Rädern herrscht.

Diffusor:

Der Diffusor wird am Unterboden des Hecks angebracht und besteht aus Carbon. Mit einem Diffusor wird der „Ground-Effekt“ ausgenutzt: Die angestaute Luft in Bodennähe führt zu einer größeren Antriebskraft.

Dock Cable:

Ein Dock Cable ist ein Adapter mit dem man die Möglichkeit hat einen iPod oder einen MP3 Player an das interne Autoradio anzuschließen. Meist wird dieser Adapter über den AUX Anschluss des Radios angesteuert (sofern einer vorhanden ist). Die Buchse eines solchen AUX Anschlusses findet man entweder im Handschuhfach, in der Nähe der Handbremse oder aber direkt am Radio in Form einer 3,5 mm Miniklinkenbuchse.

Domcaps:

Auch Domkappen genannt sind Domcaps Abdeckungen für die Federbeindome oberhalb der Fahrzeugachsen. Die Domkappen selbst findet man im Motorraum, weshalb viele Tuner, die den Motorraum optisch verschönern wollen, auch die Domkappen austauschen. Domcaps gibt es in viele verschiedene Varianten, z.B. Karbon, Aluminium oder Chrom.

Domlager:

Das Domlager ist oberhalb der Feder am sogenannten Federbein zu finden. Es wird deshalb auch manchmal als Federbeinlager bezeichnet. Als Teil der Federung ist das Domlager im Wesentlichen die Verbindung vom Federbein zur Karosserie. Dank des Domlagers kann sich das Federbein im Federbeindom drehen und den Winkel minimal ändern. Außerdem besitzen manche Modelle zusätzlich dämpfende Eigenschaften. Heut zu Tage wird das Domlager meist aus Gummi und Metall gefertigt, sodass es trotz einer hohen Stabilität immer noch in sich verformbar bleibt. Der Kern des Domlagers ist ein Kugellager, welches die Drehung des Federbeins zur Karosserie möglich macht. Dieses Kugellager ist bei den hinteren Domlagern meist nicht zu finden, da eine Drehung zu den dortigen Stoßdämpfern nicht von Nöten ist. Deshalb werden diese Domlager auch Stützlager genannt.

Domstrebe:

Um die Karosserie bei einem Kraftfahrzeug zu versteifen, benötigt man eine Domstrebe. Dadurch erhöht sich die Torsionsfähigkeit. Domstreben verbinden die vorderen und hinteren Federbeindome, damit sich die Position zu einander nicht verändert. Bei Roadstern und Cabriolets sind Domstreben bereits eingebaut, um eine sofortige Sicherheit in Kurven zu gewähren.

Druck-/Zugstufe:

Wird ein hydraulischer Stoßdämpfer direkt angelenkt, so wird dieser beim Ausfedern auf Zug und beim Einfedern auf Druck beansprucht. Diese Dämpfung bezeichnet man deshalb als Druck- bzw. als Zugstufe. Kommt es zu einer Kurvenfahrt arbeitet der kurveninnere Stoßdämpfer mit der Zugstufe. Umgekehrt arbeitet der kurvenäußere Dämpfer mit der Druckstufe. Allgemein kann man sagen, dass die Dämpfkraft der Druckstufe geringer ist als die der Zugstufe.

Druckdämpfung:

Die Druckdämpfung beschreibt einen Vorgang beim Einfedern z.B. bei einer Fahrbahnunebenheit. Dabei verringert die Druckdämpfung die Geschwindigkeit des Einfederns. Zudem sorgt die Druckdämpfung in Zusammenarbeit mit der Zugdämpfung durch kontrolliertes Abfangen des Einfederns das die Reifen die ganze Zeit Kontakt zum Boden haben, auch wenn man über eine Bodenwelle fährt. Bei manchen Dämpfungselementen hat man sogar die Möglichkeit selbst Einstellungen vorzunehmen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit zwischen einer High-Speed und einer Low-Speed Einstellung je nach Fahrweise hin und her zu springen.

Dynamiklenkung:

Dieses Lenksystem bestimmt je nach Fahrgeschwindigkeit und Lenkeinschlag eine optimale Führung des Fahrzeugs. Es stabilisiert das Auto bei Kurvenfahrten sowie hohen Geschwindigkeiten. Durch dieses System wird der Fahrkomfort und die Sicherheit im Auto enorm verbessert. Bei normalen Lenksystemen besteht eine direkte Übersetzung von Lenkeinschlag und Radeinschlag.

E-Prüfzeichen:

Das E-Prüfzeichen kennzeichnet Fahrzeugbauteile, die einer Genehmigung unterliegen. Das Zeichen besteht aus einem Kreis mit einem E darin und einer jeweiligen Prüfnummer. Das E steht für „Economic Commission for Europe“ und die Prüfnummer gibt das Land an, in der die Genehmigung erstellt wurde.

Einparkhilfe:

Einparkhilfen zeigen dem Fahrer akustisch oder optisch/akustisch Hindernisse an. Das Ultraschallbasierte System ermittelt mithilfe von Sensoren die Entfernung zwischen Auto und Hindernis. Das radarbasierte System ermittelt mithilfe eines Abstandsregeltempomaten und Radarwellen den Abstand zum Hindernis. Der Vorteil bei diesem System ist das Fehlen der Sensoren und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen. Ein selbstlenkendes System übernimmt vollständig das Einparken des Autos. Der Parklenkassistent funktioniert mit einer Einparkhilfe, einer elektro-mechanischen Servolenkung und einer Messsensorik.

Einpresstiefe:

Die Einpresstiefe wird in Fachkreisen auch ET genannt und bezeichnet den Abstand zwischen Felgenmitte und der Auflagenfläche der Felgen. Gemessen wird in Millimetern. Der Kontakt befindet sich an der Bremstrommel oder an der Bremsscheibe. Für die Spurweite eines Kraftfahrzeugs ist die Einpresstiefe verantwortlich. Je enger die Einpresstiefe eingestellt wird, je breiter wird die Spurweite.

Einspritzventil:

Das Einspritzventil kann auch als Einspritzdüse bezeichnet werden, Aufgabe des Ventils ist es, den Kraftstoff in den Verbrennungsraum zu leiten. Bei Dieselmotoren werden hydraulische Ventile eingesetzt und beim Ottomotor elektrische Magnetventile verwendet. Bei einem Dieselmotor kann das Strahlbild variieren, zwischen Wandverteiler und Luftverteiler.

Einzelradaufhängung:

Bei einer Einzelradaufhängung ist jedes Rad einzeln im Fahrzeug verankert, sodass sich jedes Rad unabhängig von einander bewegen kann. Fahrkomfort und Fahrsicherheit können erhöht werden, außerdem verringert sich die Masse der Achse.

Endschalldämpfer:

Endschalldämpfer ist Teil der Auspuffanlage. Durch die Unterteilung in mehrere Kammern strömt das Abgas auf unterschiedlichen Wegen durch den Dämpfer. Dies hat zur Folge, dass Schallwellen sich überlagern können. Der Klang der Auspuffanlage kann durch gezielte Änderung der Kammern verbessert werden.

Endstufe:

Eine Endstufe ist ein Leistungsverstärker im Car-Hifi Bereich. Er erhöht die Spannung und die Stromstärke bei Voll- und Vorverstärkern.

ESP:

Bedeutet zu deutsch, Fahrdynamikregelung. Einzelne Räder werden bei diesem elektronischen Fahrassistenzsystem abgebremst, sodass ein Ausbrechen des Fahrzeugs verhindert werden kann. Es ist ein Anbau des Anti-Blockiersystems und steigert durch seine Technik die Sicherheit des Kraftfahrzeugs. Das Risiko im Grenzbereich ins Schleudern zu geraten kann vermindert werden. Auch das Über- oder Untersteuern wird kontrollierbar. ESP ist die Abkürzung für Elektronisches Stabilitätsprogramm und existiert seit 1995 und wird ausschließlich für die Mercedes S-Klasse ESP genannt. Andere Automobilhersteller haben ihre eigenen Bezeichnungen.

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