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Böser Blick - Teil1

vom 19.12.09 17:37:59
Beschreibung

Daniel Kunert ist Profi-Tuner und zeigt euch wie man einem Auto den Bösen Blick verpasst. Die Verlängerung der Motorhaube über die Fahrzeugscheinwerfer bewirkt ein „böses“ Aussehen der Frontpartie.

Zuerst müssen die Bleche zugeschnitten und angepasst werden. Dies sind zwei Geschwungene, die den Bösen Blick erzeugen. Das mittlere Blech dient als Verbindung. Bevor man die Bleche anschweißt, muss der Lack an dieser Stelle abgeschliffen werden. Die Bleche müssen mit einem Versiegelungsspray eingesprüht werden. Dies ist erforderlich, da sonst die Schweißnaht nach dem Farbauftrag zu rosten beginnt.

Die Scheinwerfer sollten abgedeckt werden, um Kratzern vorzubeugen. Schweißen sollte man zunächst punktuell, da sich die Motorhaube bei durchziehender Naht verziehen kann.

 

"Böser Blick"

Ein "Böser Blick" ist eine Verlängerung der Motorhaube. Die Scheinwerfer werden schmaler und es entsteht ein aggressiver Blick.

Im Schrauber Tipp wurde der "böse Blick" durch Anschweißen von Blechen realisiert. Dies ist sehr aufwändig, sieht jedoch auch qualitativ besser aus. Zudem ist es stabil und diebstahlsicher.

Ganz im Gegegensatz zur zweiten Variante - dem Ankleben von  Kunststoffblenden. Vorteil ist hier die einfache und kostengünstige Montage. Scheinwerferblenden bekommt man heutzutage für fast alle Marken im Fachhandel. Oft erhält man beim Kauf von Kunststoff-Scheinwerferblenden eine Allgemeine Betriebserlaubnis (siehe unten).

Rechtslage

Die optische und leistungsbezogene Veränderung des Fahrzeugs ist in jedem Fall genehmigungspflichtig. Es gibt verschiedene Regeln, an die man sich halten muss.

 

1. Einzelabnahme

Der Einbau eines größeren Tuningteils, wie beispielsweise eines Motors, benötigt die Einzelabnahme vom TÜV. Die Kosten dieser Abnahme können je nach erforderlichen Tests (u.a. Abgastest) stark variieren.

 

2. TÜV Teilegutachten

Bei manchen Tuningteilen erhält man beim Kauf ein TÜV-Teilegutachten. Der TÜV kontrolliert den korrekten Einbau und die Auflagen zur Montage.

 

3. Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE)

Einfach einzubauende Tuningteile werden mit einer allgemeinen Betriebserlaubnis versehen. Diese erhält man beim Kauf dazu. Eine TÜV-Abnahme ist dadurch nicht mehr notwendig. Die ABE ist jedoch immer mitzuführen. Wichtig hierbei: Das Tuningteil darf nur an bestimmte Fahrzeugtypen gebaut werden.

 

4. Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG)

Die allgemeine Bauartgenehmigung ist nur für bestimmte Modelle zugelassen. Modell und Tuningteil müssen also identisch sein. Oft müssen die Tuningteile vom TÜV in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

 

5. EG-Betriebserlaubnis

EG-Betriebserlaubnis entspricht der ABE, jedoch im gesamten EU-Raum. Die EG-Betriebserlaubnis benötigt keine TÜV-Abnahme, muss aber jederzeit mitgeführt werden.

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Mr. WongKledyAlltagzLinkarenaDigg!Reddit!Del.icio.us!Google!Facebook!Technorati!Yahoo!