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Tuning und Auto lexikon von A bis Z

Fachbergriffe rund ums Auto und Tuning – einfach erklärt

Das Schrauber.TV Tuning-Lexikon. Von A wie Abgasanlage bis Z wie Zylinderkopfdichtung! Im Tuning-Lexikon könnt ihr auf einen Blick schnell Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Tuning und Autowelt nachlesen.

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Begriff

Definition

Schaltbock:

Der Schaltbock ist das technische Innenleben der Gangschaltung und bildet die Schnittstelle zwischen Fahrer und Schaltgetriebe. Der Schaltbock ist an der Karosserie angebracht und kann in alle Richtungen bewegt werden. Moderne Schaltböcke sind klein und platzsparend gebaut, da nur mit einem elektrischen Kontakt gearbeitet wird, der das jeweilige Signal dann weitergibt.

Schaltsack:

Der Schaltsack verdeckt die mechanischen Verbindungselemente zwischen Schaltknauf und Schaltstange.

Scheibentönung:

Eine Scheibentönung bietet UV-Schutz, Hitzeschutz, Sichtschutz, Blendschutz, Splitterschutz und eine ansprechende Optik/Styling. Tönungsfolien können aber auch als Deko eingesetzt werden.

Scheinwerferblenden:

Scheinwerferblenden verändern die Optik eines Kraftfahrzeugs und werden außen an der Karosserie angebracht.

Scherentüren:

Scherentüren sind PKW-Türen, die an der A-Säule des Wagens angebracht sind und nach schräg oben geöffnet werden. Dazu wird ein spezielles Scharnier benötigt das die Tür erst nach außen und dann sicher nach oben leitet. Eine Gasfeder bewirkt, dass der Kraftaufwand beim öffnen der Tür so gering wie möglich ist. Bausätze für Scherentüren bekommt man für zahlreiche Marken, Modelle und Typen. Oft verwechselt man Scherentüren mit Flügeltüren. Populär wurden Scherentüren vom Automobilhersteller Lamborghini.

Schiebedach:

Bei einem Schiebedach wird der elektronische Dachdeckel unter die Dachhaut geschoben, sodass eine Öffnung entsteht. Oft besteht das Schiebedach aus Glas, bei älteren Modellen ist jedoch ein Faltdach aus Metall üblicher.

Schlechtwegstrecke:

Eine Schlechtwegstrecke ist eine Teststrecke mit inszenierten Schlaglöchern etc. und ist Pflicht für jedes Auto. Sie dient dazu, Gefahren oder Mängel zu entdecken und sie zu beheben.

Schlingerblech:

Ein Schlingerblech ist ein Anbau in der Ölwanne, damit das Öl, das ablaufen soll, direkt zur Ölpumpe gelangt. Außerdem kann die Kurbelwelle vor aufspritzendem Öl geschützt werden.

Schmetterlingstüren:

Schmetterlingstüren sind PKW-Türen, bei denen die hinteren Türen an der C-Säule des Wagens angebracht sind und waagerecht geöffnet werden. Bei einer Kombination mit der Scherentürtechnik werden die hinteren Türen schräg nach oben geöffnet.

Schnorchel:

Ein Schnorchel bei einem Kraftfahrzeug (speziell bei Geländewagen) dient dazu Staub aufzusaugen, der bei einer Fahrt auf staubigen Straßen entsteht. Der Schnorchel wird an der A-Säule montiert und wird auch Luftansaugrohr genannt.

Schraubfahrwerk:

Bei einem Schraubfahrwerk kann der Federteller in der Anbringung der Höhe verschieden eingestellt werden.

Schubbetrieb:

Unter Schubbetrieb versteht man denjenigen Fahrzustand, bei dem die das Fahrzeug ausgekuppelt ist, aber der Motor durch das Fahrzeug geschleppt wird, also in Bewegung bleibt.

Schürze:

Beim Auto gibt es zwei verschiedene Schürzen: die Frontschürze und die Heckschürze. Sie werden vorne und hinten unter dem Auto angebracht.

Schweller:

Der Schweller ist ein Teil der Karosserie und befindet sich zwischen den Radkästen unter den Türen auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Im Falle eines Unfalls baut der Schweller neben anderen Teilen die Aufprallenergie so gut es geht ab. Außerdem reduziert er bei einem Seiteneinschlag die Eindringgeschwindigkeit eines anderen Fahrzeugs in das Eigene. Der Schweller besteht meist aus mehreren Teilen (Seitenwand, Verstärkungsteil, Verstärkungs-Stegblech und Schwellerinnenteil), die sich zum ganzen Schweller ineinander schachteln. Da sich der Schweller sehr nah am Boden befindet ist er bei schlechter Witterung schnell Spritzwasser ausgesetzt. Die Gefahr des Durchrostens ist damit sehr hoch. Wichtig ist deshalb eine Hohlraumversiegelung durchzuführen. Da der Schweller ein tragendes Teil der Karosserie ist, kann ein durchgerosteter Schweller der Grund für die Ablehnung beim TÜV sein.

Schwimmsattelbremse:

Eine Schwimmsattelbremse ist eine Bauform der Scheibenbremse und funktioniert nur mit einem Bremskolben. Weitere Vorteile sind die einfache Wartung, der simple Anbau und die platzsparende Größe.

Sectioning:

Sectioning ist ein Begriff aus dem Bereich des Karosserietunings. Dabei wird ein horizontaler Streifen aus der Karosserie abtrennt.

Selespeed:

Unter Selespeed versteht man eine halbautomatische Schaltung. Wenn eine Selespeed vorhanden ist, gibt es kein Kupplungspedal, sondern der Fahrer bestimmt nur über hoch- bzw. runterschalten.

Servotronic:

Das Wort Servotronic setzt sich aus den Beiden Worten Servolenkung und Elektronik zusammen und bezeichnet die geschwindigkeitsabhängige Steuerung. Die hydraulische Lenkung erfolgt elektronisch und hängt von der Fahrgeschwindigkeit ab, d.h. je geringer die Geschwindigkeit, desto mehr Lenkhilfe.

Sidepipe:

Sidepipes sind Abgasanlagen, bei denen das Auspuffrohr die Abgase zur Seite ausstößt. Sidepipes ergeben jedoch nicht nur optisch ein anderes Bild. Bei Fahrzeugen mit Frontmotor liegen die Sidepipes näher am Motor. Es existiert dabei meist kein Endschalldämpfer, was automatisch zu einem geringeren Gegendruck führt. Dies ist ausschlaggebend für eine höhere Leistung des Fahrzeugs. In Europa sind Fahrzeuge mit Sidepipes straßenzulässig. In den USA hingegen erfreuen sie sich einer großen Beliebtheit.

Sitze:

Autositze variieren je nach Automobilart. Es gibt auch spezielle Kindersitze. Die vorderen zwei Sitze sind meist Einsitze, während die hinteren aus einer Sitzbank bestehen. Bei Sportwagen ist es üblich, dass die Rückenlehne rechts und links nach vorne gewölbt ist, sodass eine Kuhle entsteht, in der man mehr Sicherheit bei schnellen Geschwindigkeiten hat. Autositze kann man individuell einstellen. Über Schienen, kann man den Sitz nach vorn oder hinten verschieben. Dazu kann man auch den Neigungsgrad der Rückenlehne verstellen. Es gibt die 4-Wege-Sitzverstellung und die 6-Wege-Sitzverstellung. In einem Fahrzeug kann man sich auch Massagesitze/Aktivsitze einbauen lassen. Diese Sitze haben eine eingebaute Rolle, die sich von oben nach unten, und wieder hoch rollt, und so den Fahrer bei längeren Autofahrten entspannen soll.

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