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Tuning und Auto lexikon von A bis Z

Fachbergriffe rund ums Auto und Tuning – einfach erklärt

Das Schrauber.TV Tuning-Lexikon. Von A wie Abgasanlage bis Z wie Zylinderkopfdichtung! Im Tuning-Lexikon könnt ihr auf einen Blick schnell Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Tuning und Autowelt nachlesen.

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Begriff

Definition

Fächerkrümmer:

Ein Fächerkrümmer ist ein verbesserter Abgaskrümmer, der, wegen seiner Kostenintensität, meist nur bei Sportwagen oder im Motorsport verbaut wird. Der Abgasausstoß bei einem Hubkolbenmotor verläuft nicht kontinuierlich. Außerdem kommt es beim Ausstoß zu einem starken Druckgefälle zwischen Zylinder und Abgassystem. Es entsteht eine Druckwelle, die sich mit Schallgeschwindigkeit in der Abgasanlage ausbreitet und in Folge von Gasstauung und Reflexionen zurückgeworfen wird. Trifft nun die reflektierte Welle zum falschen Zeitpunkt (beim Abgasausstoß) wieder auf das Auslassventil wird der Abgasfluss gehemmt. Der Fächerkrümmer hingegen basiert auf dem Prinzip der Interferenz. Durch die Abmessung und Form dieses Abgaskrümmers entsteht beim Öffnen des Abgasventils ein Unterdruck, wodurch das Abgas ohne nennenswerten Wiederstand entweichen kann. Gleichzeitig benötigt der Kolben weniger Kraft um das Gas herauszudrücken. Es bleiben so gut wie keine Restgase zurück. Die eingesparte Energie und die verbesserte Verbrennung bewirken die erhoffte Leistungssteigerung

Fahrwerk:

Als Fahrwerk bezeichnet man all jene Teile, die der Verbindung zur Fahrbahn dienen. Dazu gehören Räder, Radaufhängung, Stoßdämpfer, Federung, Brems- und Lenksysteme.

Fahrwerkstreben:

Eine Fahrwerkstrebe ist die mechanische Verbindung beider vorderen und hinteren Federbeindome. Sie soll verhindern, dass sich die Lage und der Abstand der Dome zueinander, und somit die Geometrie des Autos verändert.

Federbeindom:

Ein Federbeindom ist ein Teil eines Kraftfahrzeugs mit selbsttragender Karosserie. Im Federbeindom ist das Federbein oder das Dämpferbein eingebaut.

Federteller:

Ein Federteller ist ein Bauteil eines Ventiltellers und zwischen 16 und 125 mm groß. Er fixiert den Federteller und ist maßgeblich an der Kraftübertragung von Zylinderkopf und Ventilende beteiligt. Außerdem ist der Federteller dafür verantwortlich das sowohl Einlass-, als auch Auslassventil am Ende des Nockenhubes auf dem Ventilsitz sicher und vor allem gasdicht schließen. Außerdem überträgt der Federteller zusammen mit der Ventilfeder die Drehbewegung von Ventildrehvorrichtungen, die notwendig sind um örtliche Temperaturunterschiede auszugleichen.

Felgen:

Eigentlich bezeichnet die Felge nur den äußeren Kranz eines Autorades der an dem Radflansch befestigt ist. Da man mittlerweile jedoch oftmals das komplette Rad, ohne Autoreifen, aus einem Guss herstellt wird heute dieses Teil als Felge beschrieben. Man unterscheidet zwischen Stahl- und Leichtmetallfelgen. Stahlfelgen sind meist billiger, sehen dafür aber auch nicht besonders ansprechend aus.

Felgenkennzeichnung:

Eine Kennzeichnung von Felgen hat mehrere Faktoren, Informationen über die Maulweite, Felgenhornausführung, Höhe und Breite, Durchmesser in Zoll. Die typische Felgengröße ist 7J x 16H2.

Fensterheber:

Ein Fensterheber hebt und senkt das Fenster in einem Kraftfahrzeug. 1928 wurde das erste Kurbelfenster entwickelt, durch eine Schlingfederbremse konnte man das Fenster in jeglicher Position offen halten. In den 50er Jahren folgte dann der automatische Fensterheber der mit einer Tastatur bedient wird.

Flachschieberanlage:

In vielen Fällen wird die Regelung des Gaswechsels im Motor über Drosselklappen gesteuert. Gibt der Fahrer jetzt Vollgas besitzen die Drosselklappen einschließlich der Drosselklappenwelle einen Strömungswiderstand. Ist nun eine Flachschieberanlage vorhanden sorgt ein Schieber für die Öffnung der Drosselstelle. Die Folge ist eine ungehinderte Strömung und somit eine Leistungsverbesserung.

Flachschiebevergaser:

Der Flachschiebevergaser unterscheidet sich zunächst in seiner rechteckigen, flachen Bauweise zu herkömmlichen Vergasern. Dadurch werden Störkanten vermieden. So erreicht man einen flachen Luftdurchgang und eine verbesserte Zylinderfüllung. Im Endeffekt erzielt man so eine Leistungssteigerung.

Flansch:

Ein Flansch ist ein Fachbegriff aus dem Maschinenbau und bezeichnet ein Bauelement welches zur Verbindung, Kupplung oder Abdichtung benutzt wird. Der Flansch soll in erster Linie das Bauelement an der richtigen Stelle platzieren. Außerdem soll es Betriebskräfte, die auf das Bauteil wirken ableiten.

Flexstripes:

Sind LED-Leisten mit denen man sowohl im Innenraum als auch im Außenbereich (bspw die Scheinwerfer oder Türgriffe) eine besondere Effektbeleuchtung erzielen kann. Sie unterscheiden sich in der Optik zu Leuchtkedern, da hier nur einzelne LEDs leuchten und nicht die ganze Leiste. Den Strom bekommen die Flexstripes meist durch einen Anschluss an die Autobatterie oder über den Sicherungskasten. Beim Anschluss an die Batterie wird empfohlen einen Schalter dazwischen zu schalten um eine unerwünschte Batterieentladung bei ausgeschaltetem Motor zu vermeiden. Darauf achten sollte man jedoch wie man die Flexstripes anordnet, da sie sonst für den Straßenverkehr nicht in Betrieb genommen werden dürfen. So sollte man bspw. darauf achten das weder die Sicht des Fahrers noch die der anderen Verkehrsteilnehmer behindert wird. Deshalb ist es auch nicht gestattet wenn direktes Licht nach Außen dringt. Weißes Licht, welches nach Hinten abgestrahlt wird, ist ebenfalls Tabu, um eine Verwechslung mit den Rückfahrscheinwerfern auszuschließen. Blinklichter sind ebenfalls unzulässig.

Flowen:

Als Flow bezeichnet man ganz allgemein den Gasfluss bspw. im Motorblock. Mit Flowen ist also das Fräsen und Schleifen im Motorblock gemeint. Dies soll eine bessere Strömung und einen optimierten Gasfluss zur Folge haben. Man schleift also, so weit es möglich ist, alles weg was dem Flow im Weg steht um eine höhere Fließgeschwindigkeit des Gemisches zu erreichen.

Frei programmierbare Steuerung:

Bei einer frei programmierbaren Steuerung, kann man die Kraftstoffmenge und den Zündzeitpunkt mit einem zentralen Steuergerät einstellen. Die Daten werden individuell gemessen und im Steuergerät gespeichert.

Frontantrieb:

Der Frontantrieb ist eine Version des Vorderradantriebs bei dem sich die gesamte Antriebseinheit auf der Vorderachse des Fahrzeugs konzentrieren. Heute sind die meisten Fahrzeuge mit Vorderradantrieb so entwickelt.

Fahrzeuge mit Frontantrieb neigen dazu leichter zu untersteuern, als bspw. Heck angetriebene Fahrzeuge. Außerdem gerät die Seitenführungskraft eines solchen Fahrzeuges schneller an ihre Grenzen, wodurch das Heck schneller ausbricht. Ein kontrolliertes Driften ist somit bei einem Front angetriebenen Auto kaum möglich. Aufgrund der erhöhten Instabilität des Hecks wird empfohlen jene Reifen mit besserem Profil hinten aufzuziehen.

Funkfernbedienung:

Mit einer Funkfernbedienung für das Auto hat man die Möglichkeit die Zentralverriegelung ferngesteuert anzusteuern. Dies erleichtert den Alltag, da lästiges Schlosssuchen im Dunkeln der Vergangenheit angehört. Bedingung für das Nachrüsten einer Funkfernbedienung ist eine Zentralverriegelung. Auch die Kofferraumklappe kann mit manchen Modellen ferngesteuert geöffnet werden, jedoch nur wenn auch sie an der Zentralverriegelung mit angeschlossen ist. Meist besteht ein Nachrüstpaket aus einem Steuermodul, welches im Fahrzeug installiert wird und einem Sender mit dem man die Verriegelung öffnen und schließen kann.