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Tuning und Auto lexikon von A bis Z

Fachbergriffe rund ums Auto und Tuning – einfach erklärt

Das Schrauber.TV Tuning-Lexikon. Von A wie Abgasanlage bis Z wie Zylinderkopfdichtung! Im Tuning-Lexikon könnt ihr auf einen Blick schnell Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Tuning und Autowelt nachlesen.

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Begriff

Definition

B-Säule:

Die B-Säule ist eine der vier möglichen Fahrzeugsäulen. Sie befinden sich zwischen der vorderen und der hinteren Sitzbank und ist die Stützstrebe zwischen Fahrzeugboden und Fahrzeugdach. Auch sie hat die Aufgabe im Falle eines Überschlages die Fahrzeuginsassen vor starker Verformung der Karosserie zu schützen. Im Falle der B-Säule kann es durchaus sein, dass sie bei manchen Fahrzeugen (bspw. bei einem Coupé) nicht vorhanden ist.

Bajonett-Adapter (Flüssiggas-Adapter):

Ein Zubehörteil, bestehend aus Messing, dass das Autogas-Tanken bei unterschiedlichen Normen an Tanköffnungen und Zapfpistole ermöglicht. Während des Autogas-Tankvorgangs wird eine feste und dichte Verbindung zwischen Fahrzeug und Zapfpistole benötigt, um dies zu gewährleisten wird der Bajonett-Anschluss in die Tanköffnung des Autos eingeschraubt.

Bajonett-Anschluss:

Beim Tanken wird die Zapfpistole gegen den Bajonett-Anschluss gepresst und dichtet mithilfe einer flexiblen Kunststoff- oder Gummidichtung gegen das ausströmende Gas ab. Der Bajonett-Anschluss ist zu finden an Flüssiggas-Füllstutzen von Autogas-Fahrzeugen und bei Adaptern.

Benzindirekteinspritzung:

Bei der Direkteinspritzung wird das Benzin in Dieselmotoren und Ottomotoren direkt in den Brennraum eingespritzt. Beim Dieselmotor wird der Kraftstoff direkt in den Zylinder gespritzt, beim Ottomotor befindet sich das Einspritzventil im Saugrohr vor dem Einlassventil.

Blende:

Eine Vorrichtung, die einfallende Sonnenstrahlen in das Auto fernhält und somit dem Fahrer ein optimales Fahrvergnügen vermittelt.

Blinkgeber/Blinkrelais:

Blinkgeber sind ein fester Bestandteil des Fahrtrichtungsanzeigers und für das rhythmische Ein- und Ausschalten von Blinkleuchten verantwortlich.

Blow-Off:

Blow-Off bezeichnet Ventile die fortdauernd druckgesteuert sind.

Bluetooth-Adapter:

Elektronische Geräte lassen mithilfe von Bluetooth schnurlos miteinander verbinden. Mit einem Bluetooth-Adapter kann man MP3-Lieder vom Handy auch im Auto hören. Der Adapter gibt die Musik vom Handy an das Autoradio weiter.

Body-in-White:

Weiße Blechbestandteile des Kraftfahrzeugrohbaus, die den Aufbau eines Fahrzeuges bilden mit dem andere Bestandteile verbunden werden, wie z. B. Außen- und Innenausstattung, Fahrgestell, Motor.

Bodykit:

Der Begriff Bodykit bezeichnet einen Bausatz einer Karosserie.

Bordspannung:

Die Spannung, die das Fahrzeug den elektrischen Geräten zur Verfügung stellt, nennt man Bordspannung. Der Autoakku stellt das wichtigste Bauteil des Fahrzeuges dar. Bei nicht ausreichender Versorgung stellt der Akku durch einen geregelten Drehstromgenerator die Spannung sicher. Die Bordspannung ist die Versorgungsspannung für den jeweiligen Verbraucher. Die Höhe der Bordspannung kann man zur Beurteilung des elektrischen Systems nutzen. Ebenso lassen sich defekte Leistungsverbraucher schnell ermitteln, wenn nach dem Motorabschalten die Bordspannung zu schnell absinken würde.

Bowdenzug:

Mittels einer beweglich verlegbaren Zusammenstellung aus einer stabilen Hülle und einem Drahtseil wird eine mechanische Bewegung bzw. eine Zugkraft übertragen. Dieser Vorgang findet im Bowdenzug statt – einem beweglichen Maschinenelement.

Breitreifen:

Besonders beliebt unter Tunern sind die sogenannten Breitreifen. Diese sind nicht nur sehr viel breiter, als normale Autoreifen, sondern in der Regel auch flacher. Sie sehen jedoch nicht nur gut aus, sondern besitzen auch noch Fahrkomfort steigernde Eigenschaften. Durch die Breite der Reifen liegt das Fahrzeug wesentlich besser auf der Fahrbahn. Durch eine erhöhte Kraftübertragung ist das Lenkverhalten sehr viel genauer. Auch bei nasser Fahrbahn ist der Breitreifen ein Vorteil, da viele Modelle bereits eine auffällig tiefe Mittelrille besitzen. Diese kann sehr viel mehr Wasser aufnehmen und verdrängen. Das Risiko durch Aquaplaning ins Rutschen zu kommen wird so vermindert. Außerdem werden mittels modernster Computertechnik spezielle Rillen und Drainagen entwickelt, die den Reifen noch sicherer machen sollen. Leider sind Breitreifen meist wesentlich teurer und wegen der größeren Auflagefläche auch noch schneller abgenutzt als herkömmliche Autoreifen.

Bremse:

Um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen oder bewegten Maschinenteilen zu reduzieren werden Bremsen eingesetzt. Die meisten Bremsen werden durch die Umwandlung der zugeführten Bremsenergie über Reibung in Wärmeenergie betrieben.

Bremsenrubbeln:

Durch die Bremsen eines Kraftfahrzeuges werden niederfrequente Schwingungen (bis 100 Hz) hergeleitet. Durch regelmäßige Schwankungen des Bremsmoments sind Bremsenrubbeln charakterisiert. Bremsenrubbeln drücken sich durch die auftretenden Bremsmomentschwankungen des Radträgers in Bewegung aus. Aufgrund Fehler bei der Herstellung von Bremsscheiben können Bremsenrubbeln auftreten. Der Kraftfahrer nimmt es durch Lenkraddrehschwingungen, Vibrationen der Karosserie und Bremspedalpulsieren wahr.

Bremskraftverstärker:

Um die Betätigungskraft an der Bremse eines Fahrzeuges zu verringern, die zum Erreichen der bevorzugten Bremswirkung benötigt wird, wird der Bremskraftverstärker eingesetzt.

Bremssattel:

Der Bremssattel ist ein Teil einer Scheibenbremse und spannt die Bremsbeläge über der Bremsscheibe zu. Bei mechanischer Betätigung werden mithilfe entsprechender Hebel die Beläge auf die Bremsscheibe gedrückt. Ein oder mehrere bewegliche Kolben werden auf die Bremsscheibe gepresst wenn die Beläge hydraulisch bedient werden.

Bremsscheibe:

Die Bremsscheibe ist ein Teil der Scheibenbremse. Sie verzögert die Drehbewegung, indem die Bremsbelege des Bremssattels darauf wirken. Bremsscheiben werden aus Grauguss oder Sphäroguss hergestellt.