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Tuning und Auto lexikon von A bis Z

Fachbergriffe rund ums Auto und Tuning – einfach erklärt

Das Schrauber.TV Tuning-Lexikon. Von A wie Abgasanlage bis Z wie Zylinderkopfdichtung! Im Tuning-Lexikon könnt ihr auf einen Blick schnell Erklärungen zu den gängigsten Begriffen aus der Tuning und Autowelt nachlesen.

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Begriff

Definition

3-teilige Felge:

Eine 3-teilige Felge besteht aus drei Teilen, Felgenstern, innere Schüssel und äußere Schüssel.

3-Wege-Kat:

Der 3-Wege-Kat muss für Kohlenmonoxidumsetzung in Kohlendioxid, Kohlenwasserstoffumsetzung in Kohlendioxid und Wasserdampf, Stickoxidzerlegung in Stickstoff, Wasserdampf und Kohlendioxid wirksam sein. Der 3-Wege-Kat kann auch als G-Kat bezeichnet werden und behandelt das Abgas in Verbrennungsmotoren nach. Dadurch nehmen die Schadstoffemissionen ab und die Luftverschmutzung wird geringer. Einen 3-Wege-Katalysator kann man nur in Kraftfahrzeugen einsetzen, die einen Ottomotor und eine Lambdaregelung besitzen, außerdem muss ein permanentes Kraftstoff-Luft Gemisch vorhanden sein. Seit 1993 ist der 3-Wege-Katalysator in allen Neuwagen vorgeschrieben.

4-Kolben-Bremslanlage:

Durch eine 4-Kolben-Bremsanlage erhöhen sich der Bremsdruck und die Verzögerungswerte. Dabei werden die Belagseiten über zwei Kolben gegen die Scheibe gedrückt.

A-Säule:

Ist eine Fahrzeugsäule, die sich links und rechts der Windschutzscheibe befindet. Sie ist die Stützstrebe zwischen Fahrzeugdach und vorderer Spitzwand. Wie auch die anderen Fahrzeugsäulen dienen sie zur Stabilisierung der Fahrgastzelle und somit zum Schutz der Insassen. Besonders Cabriolets benötigen eine speziell verstärkte A-Säule, da sonst die Insassen im Falle eines Überschlages aufgrund des fehlenden Daches einer zu hohen Gefahr ausgesetzt wären.

Abgasrückführung:

Bei der Verbrennung von Kraftstoffen in Motoren entstehen Schadstoffe. Zur Minderung wird die Abgasrückführung verwendet. Um die vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte einzuhalten ist diese Reduktion nötigt. Zusätzlich dienen sie in Dieselmotoren zur Geräuschreduzierung.

ABS:

Das Antiblockiersystem, ABS, verhindert das Blockieren der Räder bei einem Bremsvorgang und verkürzt somit auch die Bremszeit. Das System kontrolliert die Drehzahlen der Räder und senkt gegebenenfalls die Bremsleistung eines Rades. Durch diesen Vorgang wird das Blockieren der Räder verhindert und die Lenkfähigkeit beibehalten.

ACME-Anschluss:

Der ACME-Adapter wird auch Europa-Adapter genannt und dient dazu das Auto auch mit unterschiedlichen Gewindearten zu betanken. Er ist aus Messing, Rotguß oder Bronze gefertigt, damit keine Funkenbildung entsteht und wird an die Tanköffnung des Autos angeschraubt, sodass eine dichte und sichere Verbindung zwischen Kraftfahrzeug und der Zapfpistole entsteht. Solch ein ACME-Adapter ist in vielen Ländern üblich, wie Deutschland, Belgien, USA, Kanada etc.

Active Body Control:

Bezeichnet ein elektro-hydraulisches aktives Fahrwerkssystem. Es ermöglicht einen Ausgleich der Nick- und Rollbewegungen des Fahrzeugs und der Federungs- und Dämpfungsfunktion. Beim Active Body Control wird die Feder jedes Rades direkt und aktiv Einzeln gesteuert.

Adapter-Kassette:

Sie ist eine Möglichkeit Audio-Geräte an das Lautsprechersystem des Autos anzuschließen. Statt eines Magnetbandes hat die Adapter-Kassette eine Oberfläche. Diese enthält einen Lesekopf. Die Oberfläche wird entsprechend der wiederzugebenden Töne magnetisiert. Die Musik wird dabei von einem, an der Adapter-Kassette angeschlossenen Gerät, z. B. MP3-Player , moduliert.

Adaptives Kurvenlicht:

Dieses Licht leuchtet Kurven optimal aus und wird deswegen auch oft als „intelligentes Licht“ bezeichnet. Wenn der Fahrer einlenkt, werden die Scheinwerfer dem Kurvenverlauf entsprechend elektromechanisch gesteuert, so dass die Kurve besser ausgeleuchtet wird. Durch seine horizontal schwenkbaren Scheinwerfer erfassen die Sensoren den Lenkwinkel, die Drehgeschwindigkeit um die Hochachse sowie die Fahrgeschwindigkeit.

Airbag:

Airbag ist das englische Wort für Luftsack. Es dient zum Rückhalt von Insassen in einem Kraftfahrzeug bei Unfällen. Von einem Gasgenerator wird er in 10-40 Millisekunden aufgeblasen und dient zur Abbremsung eines Aufpralles. Den Höchsten Schutz bietet der Fahrerairbag, der den Kopf und den Brustbereich bei einem starken Aufprall schützt. Neben diesem gibt es noch den Beifahrer und die Seitenairbags. Diese sollen weitere Insassen ebenfalls schützen.

Airbrush:

Airbrush ist die Bezeichnung für eine Art des Farbauftrags. Bei dieser Kunst wird die Farbe durch eine Spritzpistole geleitet, die daraus, mittels Druckluft, einen feinen Nebel erzeugt. Durch diese Zerstäubung der Farbe kann man besonders makellose Oberflächen und feine Farbverläufe schaffen. Mit einer Airbrushpistole kann jede flüssige Farbe auf einen beliebigen Untergrund aufgetragen werden. Um ein bestmögliches Sprühergebnis zu erzielen sollte der Arbeitsdruck der Pistole zwischen 1,5 und 1,8 bar liegen. Sollte die Farbe nach dem ersten Auftrag nicht genug decken, kann man, nach der Trocknung des ersten Durchgangs, die Farbe auch ein zweites Mal auftragen. Vorsicht ist bei dem Abstand der Pistole zur Oberfläche geboten. Geht man zu nah an das zu besprühende Objekt heran, entstehen meist verlaufende, tropfende Farben, die den besonderen Charme des Airbrushs ruinieren.

Airmatic DC:

Das Airmatic DC (Dual Controle) ist eine Luftfederung von der Firma Mercedes, die elektronisch geregelt wird. Es arbeitet mit Luftfedern, die von der Elektronik entsprechend der Fahrsituation härter oder weicher eingestellt werden können. So können bspw. bei Kurvenbewegung Nick- und Wankbewegungen eingedämmt werden. Insgesamt weist das Airmatic DC vier unterschiedliche Dämpfungsstufen auf. Es arbeitet vollautomatisch. Stellen die Sensoren bspw. eine sportliche Fahrweise fest, wird die komfortable Grundeinstellung härter. Natürlich kann man die Federung auch mittels eines Schalters zwischen „sportlich“ oder „komfortabel“ umschalten.

Ein weiterer Vorteil ist das Verhalten der Federn im beladenen Zustand, denn die systemintegrierte Rundumniveauregulierung sorgt immer für eine weitgehend gleichbleibende Bodenfreiheit. Auch diese Funktion kann man im Falle schlechter Fahrstrecken selbst beeinflussen. So besteht die Möglichkeit das Niveau selbst um 25mm anzuheben. Nach längerer Fahrt bei 80 km/h oder Überschreitung von 120 km/h reguliert das System das Niveau von selbst.

Airride:

Airride-Fahrwerke sind im eigentlichen Sinne Luftfahrwerke, die erst nachträglich eingebaut wurden. Sie sind bei keinem Autohersteller vom Werk erhältlich. Der besondere Vorteil von diesem Fahrwerk liegt in der stufenlosen Verstellbarkeit der Höhe eines Fahrzeugs per Knopfdruck. Die Einstellungen reichen von ganz hoch, zum Teil über die normale Serienhöhe hinaus, bis ganz tief, sodass der Boden des Fahrzeugs auf dem Boden abgestellt wird. So kann man zum Beispiel unangenehme Folgen einer sehr hohen Bordsteinkante aus dem Weg gehen.

Für den Einbau werden allerhand Teile benötigt. So sind zum Beispiel Kompressoren, Lufttanks, Luftschläuche und Magnetventile unbedingt notwendig zum Erzeugen des Luftdrucks in speziellen Luftbälgen, die herkömmliche Stoßdämpfer ersetzen. Außerdem müssen spezielle Ablassventile angebracht werden, damit das Fahrzeug mittels Eigengewicht die Luft aus den Bälgen in die Umgebung *** kann und sich absenkt.

Airscarf:

Ein Airscarf ist eine Nackenheizung bei Cabrios, die den Kopf und die Schultern durch eine Belüftungsdüse erwärmen. Gerade bei Cabrios ist diese Technik eingebaut und kann sich individuell der Warmluftverteilung anpassen oder konstant eingestellt werden.

Aktivlenkung:

Die Aktivlenkung passt ihre Lenkübersetzung an die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeuges an. Durch ein Planetengetriebe werden die Lenkradbewegung und die Bewegung des Stellmotors überlagert. Dadurch wird eine Verstell-Bewegung erzeugt. Bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten ermöglicht sie, einen großen Lenkwinkel bei einem realtiv kleinen Lenkradeinschlag.

Alarmanlage:

Durch akustischen und optischen Alarm soll das Kraftfahrzeug von Diebstahl gesichert werden. Durch Sensoren erkennt die Anlage unbefugtes Handeln und der Alarm wird ausgelöst. Auch einzelne Teile eines Kraftfahrzeugs können überwacht werden, wie z.B. Motorhaube, Türen, Zündung etc. Der Alarm aktiviert sich meist durch das auf- und zuschließen des Fahrzeugs. Die Sensoren erkennen Gefahr und schalten dann den Alarm ein, Auslöser können Auffälligkeiten an der Motorhaube, am Radio, am Kofferraum, an der Tür sein. Neben dem Alarm wird die Klemme 50 am Starter getrennt, wodurch man das Kraftfahrzeug nicht starten kann.

Alcantara:

Alcantara ist keine Lederart, wie so oft vermutet wird. Es ist viel eher ein Mikrofaserstoff, der aus Polystyrol und Polyester synthetisiert wurde. Es wurde eigentlich in Japan entwickelt, jedoch in Italien lizensiert und vorwiegend hergestellt. Durch eine sehr feine Gewebestruktur ähnelt Alcantara sowohl im Griff als auch in der Optik an Veloursleder. Es ist jedoch im Preis sehr viel kostengünstiger. Außerdem bringt es im Vergleich zum echten Leder nur die Hälfte Gewicht auf die Waage. Ein weiterer Vorteil ist die Atmungsaktivität und die Wasserresistenz. Hitze hingegen verträgt der Mikrofaserstoff überhaupt nicht. Bereits eine Zigarettenglut würde irreversible Schäden hervorbringen.

Auch gegen das Ausfilzen und Auftreten von Knötchen, was mit der Zeit auftauchen kann, gibt es, außer Neubezug, kein Patentrezept. Zwar gibt es einige Fachbetriebe, die das Problem mittels Trockenrasierer eindämmen oder beheben können. Die Methode funktioniert jedoch nicht immer. Privat sollte man diese Methode nur probieren, wenn die Situation nicht mehr zu verschlimmern ist.

Allradantrieb:

Ist eine Antriebsart bei Kraftfahrzeugen, die an alle Räder geleitet wird. Sie dient zur Beschleunigung und ermöglicht ein besseres Fahrverhalten. Weiterhin vermindert sie den Schlupf für das Fahren im Gelände.

AMG:

Mercedes-AMG ist der Betrieb, der Tuningarbeiten für Mercedes-Benz erledigt.

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