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Türen richtig dämmen

vom 17.06.10 17:34:46
Beschreibung

Für besseren Hifi-Klang im Auto - Schrauber-Tipp für edlen Klang

Profi-Tuner und Hi-Fi Spezialist Heiko Sasse hat ein neues Tuning-Projekt. An einem Suzuki Jimmy müssen die Türen gedämmt werden. In diesem Tuning-Video zeigt er euch wie man bei so einem Auto richtig dämmt, sodass die Bässe im Auto richtig gut zur Geltung kommt und die Tür weniger scheppert. Sein Auto hifimäßig selber tunen kann eigentlich jeder. Auch dieser Schrauber-Tipp ist leicht nachzumachen. Dazu wird die Verkleidung innen komplett abgeschraubt und Dämmmaterial eingeklebt. Ganz wichtig: Schutzfolie vom Hersteller wieder gut anbringen sonst besteht Rostgefahr.


Warum eignen sich Bitumenplatten als Dämmstoff?

Bitumen besteht größten Teils aus Kohlenwasserstoffen. Außerdem sind in geringeren Mengen auch Sauerstoff, Stickstoff und Schwefelverbindungen vorhanden. Durch die speziellen, chemischen Verbindungen ist Bitumen so gut wie Wasserunlöslich, weshalb es oftmals im Bauwesen als Schutzanstrich Verwendung findet. Es hat aber auch ein relativ hohes Gewicht und eine hohe Dichte wodurch es als Dämmstoff perfekt geeignet ist. Ein Quadratmeter Bitumenplatte wiegt im Durchschnitt ca. 5 kg. Die Wirksamkeit vom Dämmen der Autotüren steht außer Frage. Sie dienen nicht nur einer guten Basserzeugung, sondern sorgen auch für eine Minimierung des Dröhnens und Schepperns. Besonders gut dämmen die Platten, wenn sie neben der herkömmlichen Bitumenschicht auch noch eine Aluminiumschicht besitzen.


Dämmpaste – Eine Alternative zur Bitumenplatte?

In vielen Tuning Foren findet man alternativ zu Bitumenplatten sog. Dämmpasten, die auf das Türblech aufgetragen werden, binnen kurzer Zeit aushärten und den schließlich selben Effekt erzielen wie Bitumenplatten. Doch ist dem wirklich so? Heiko Sasse, von Car HiFi Berlin, schwört auf die Bitumenplatten, aus einem simplen Grund. Sie lassen sich leichter verarbeiten. Die Dämmpaste macht wesentlich mehr Arbeit, da man diese in die schwierig zu erreichenden Stellen, ordentlich auftragen und alles anschließend auch noch spachteln muss. Die Platten sind hingegen nur kurz mit einem Heißluftföhn zu erwärmen und aufzukleben.

Tipp: Wenn man die Bitumenstücke nicht zu groß schneidet lassen diese sich auch relativ einfach an den schwierigen Stellen platzieren.

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Mr. WongKledyAlltagzLinkarenaDigg!Reddit!Del.icio.us!Google!Facebook!Technorati!Yahoo!