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Lamborghini Aventador J: Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2012

Mittwoch, den 07. März 2012 um 10:18 Uhr

altLamborghini Aventador J: Naturgewalt auf Rädern als unikat!

Auf dem Automobilsalon Genf (8. bis 18. März 2012) präsentiert Lamborghini den kompromisslosesten offenen Supersportwagen seiner Geschichte: den Aventador J. Er ist ein Einzelstück, aber voll funktionsfähig und für die Straße zugelassen.

Überwältigende Power
Die technische Basis für den Aventador J liefert der Aventador LP 700-4 mit seinem Monocoque aus kohlenstofffaser-verstärkten Kunststoffen. Sein Zwölfzylinder mit 6,5 Liter Hubraum und 700 PS ist mit einem superschnell schaltenden ISR-Getriebe verbunden. Der permanente Allradantrieb sorgt für beste Fahrpräzision. Von diesen Technologien profitiert der Aventador J. Zusätzlich wurde er wesentlich geschärft. So ist das Monocoque in seiner offenen Version eine weitgehende Neukonstruktion, inklusive der beiden Sicherheitsbügel hinter den Sitzen. Der Verzicht auf das Dach, große Glasscheiben, die Klimaanlage und das Navigationssystem schlägt sich zudem in einem reduzierten Gewicht nieder: Schon der serienmäßige Aventador LP 700-4 ist dank der Kohlefaserbauweise mit einem Trockengewicht von nur 1.575 Kilogramm für seine Leistungsklasse extrem leicht. Der "J" dürfte deutlich drunter liegen, aber Lambo liefert keinen Zahlenwert.

CarbonSkin, ein brandneues Kohlefasermaterial
Zu den innovativen Lösungen gehören Sitzschalen aus Forged Composit mit Teilen aus einem neuen, flexiblen Kohlefaser-Material. Zum ersten Mal wurde im Automobilsektor gewebte Kohlefaser – "CarbonSkin" – verwendet, die mit einem speziellen Harz getränkt wurde. Das macht die Faserstruktur stabil und lässt das Material dennoch weich bleiben. Die Kohlefasermatten des Hightechstoffes passen sich jeder Form an. Im Aventador J sind das komplette Cockpit und Teile der Sitze damit bezogen.

 

Fast jedes Karosserieteil neu entwickelt
Nahezu jedes Teil der äußeren Form wurde für den Aventador J neu entwickelt. Einer Länge von 4.890 Millimeter und einer Breite von 2.030 Millimeter (ohne Außenspiegel) steht eine Höhe von gerade mal 1.110 Millimeter gegenüber. Die höchsten Punkte bilden der Außenspiegel und die beiden Sicherheitsbügel hinter den Sitzen. Da es statt einer Frontscheibe nur zwei kleine Winddeflektoren gibt, sollte die Besatzung beim Ausritt einen Helm und passende Kleidung tragen.

Frontflügel mit Winglets
Die Front ist gegenüber dem Aventador etwas schmaler. Sie wird von einem Flügel aus Kohlefaser dominiert, mit mittigen Befestigungsstegen und seitlichen, nach oben geknickten "Winglets". Die deutlich breiteren Schwellerleisten und der mächtige Heckdiffusor bilden einen Kontrast zur satt-roten Lackierung der Karosserie. Der spezielle Rotton wurde extra für dieses Fahrzeug entwickelt, ein besonders intensives Rot mit einem leichten Chrom-Effekt. Speziell entwickelt wurden auch die Räder, vorn im 20-Zoll-Format, hinten in der Größe 21 Zoll. Die Aluminiumräder im Fünfspeichen-Design haben einen Zentralverschluss und einen zusätzlichen Kohlefasereinsatz, der wie eine kleine Turbine für die optimale Belüftung der Bremsen sorgt. Die Türen öffnen nach oben. Sie sind deutlich flacher als beim Aventador und tragen eine winzige, fest stehende Seitenscheibe.

Heck dient der Aerodynamik und der Entlüftung
Am Heck gibt es einen Kohlefaser-Diffusor, vier mächtige Auspuffrohre und Leuchten mit der Lamborghini-typischen Signatur in Form eines Y. Die restliche Fläche dient der Wärmeabfuhr und ist von einem schwarzen Metallgitter verschlossen. Gekrönt wird das Hinterteil von einem großen Spoiler, der an zwei Armen befestigt wird und verstellbar ist. Die Motorabdeckung ist allenfalls eine Umrahmung: Dieser x-förmige Part wurde aus Kohlefaser hergestellt. Zwei große Öffnungen legen die beiden Zylinderbänke des mächtigen Triebwerks frei.

 

Spezielle Stoßfänger
Im Vergleich zum Aventador LP 700-4 bekommt der "J" spezielle Front- und Heckstoßfänger. Beide sind mit Kohlefaserlamellen ausgestattet, die den Luftfluss regeln und so den Anpressdruck des Fahrzeugs an Vorder- und Hinterachse deutlich verbessern.

Karges Cockpit
Das Cockpit ist entsprechend karg bestückt: Das wichtigste Element ist eine Bedienleiste, die den Starterknopf und die Schalter für Licht und Getriebe beherbergt. Hinter dem Lenkrad gibt es zudem zwei programmierbare TFT-Displays.

Quelle: Auto-News.de